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Weinhold, Augenoptikermeister in Bergisch-Gladbach

Deutschland, Nordrhein-Westfalen;

Interview mit Herrn Weinhold, Augenoptikermeister, zur Problematik der Winkelfehlsichtigkeit:

Herr Weinhold lassen Sie uns sofort in medias res gehen. Was ist Winkelfehlsichtigkeit?

Winkelfehlsichtigkeit ist ein Sehfehler, der bei den meisten Menschen vorhanden ist. Man sagt, dass ca. 80% der Menschen eine Winkelfehlsichtigkeit haben. Es werden jedoch nur diejenigen korrigiert, die Sehprobleme dadurch haben. Eine Korrektion erfolgt mit sogenannten Prismenbrillen. Dieser Sehfehler kann unter anderem:

  • unbefriedigendes oder schlechtes Sehen verursachen,
  • zu anstrengendem oder ermüdendem Sehen führen, insbesondere bei Bildschirmarbeit und längerem Lesen,
  • zu Augenbrennen, Augentränen oder roten Augen führen,
  • Augen- oder Kopfschmerzen und Migräne auslösen,
  • Verspannungen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich auslösen,
  • störende Lichtempfindlichkeit verursachen.

Wenn bei Ihnen eine der hier genannten Auffälligkeiten besteht und eine Erkrankung als Ursache nicht gefunden wurde, ist eine Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit zu empfehlen. Dies gilt auch dann, wenn Sie das Empfinden haben, ausreichend scharf zu sehen und unabhängig davon, ob Sie bereits eine Brille benutzen oder nicht. In den meisten Fällen können durch Winkelfehlsichtigkeit bedingte Beeinträchtigungen durch die richtige Prismenbrille vermindert oder sogar beseitigt werden. Wenn das beidäugige Sehen perfekt funktionieren soll, dann müssen sich beide Augen genau auf das jeweils angeblickte Objekt ausrichten. Es gibt Augenpaare, bei denen dieser Vorgang problemlos abläuft, weil sie sich nach dieser genauen Ausrichtung in der anstrengungsärmsten Augenstellung befinden, z.B. bei rechtsichtigen, die im Fernbereich nicht ausgleichen müssen. So stehen Ihnen im Zwischen- und Nahbereich alle uns von der Natur mitgegebenen Fähigkeiten zur Verfügung. Winkelfehlsichtige Augen befinden sich bei genauer Ausrichtung jedoch nicht in der anstrengungsärmsten Augenstellung. Für sie ist das ‚richtige’ Sehen anstrengend. Das Sehen bei Winkelfehlsichtigkeit stellte stets einen Kompromiss dar. Einerseits erfordert nämlich jede Abweichung von der anstrengungsärmsten Augenstellung eine besondere Anstrengung der Augenbewegungsmuskeln, andererseits führt jede Abweichung von der exakten Ausrichtung zu schlechterem Sehen bis hin zu Doppeltsehen.

Sie finden das komplette Interview auf http://www.logios.de/probleme-begabter-kinder/winkelfehlsichtigkeit-hochbegabung/59-interview-mit-herrn-weinhold

Weinhold-Optic-Actuell

Siebenmorgen 19, 51427 Bergisch Gladbach

Tel. 02204/67963, info@weinhold-optic-actuell.de

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